Archiv der Kategorie 'Aufrufe'

Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassismus!

Am kommenden Montag, den 16.04. verschieben wir den monatlichen OAT (Offener antifaschistischer Treff) um eine Woche nach hinten und fahren stattdessen an diesem Tag gemeinsam nach Wilhelmshaven. Der antifaschistische Anker Wilhelmshaven ruft an diesem Tag zu Protesten gegen eine AfD-Veranstaltung auf. Der Oldenburger Andreas Paul wird auf der Veranstaltung der AfD als Redner auftreten und auch der Landtagsabgeordnete der AfD Jens Ahrends soll vor Ort sein.

Wir treffen uns deshalb am Montag, den 16.04. um 16:50 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und fahren mit dem Zug um 17:06 Uhr los.

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Aufruf der Gruppe „Kein Raum für Neofaschist*innen“

Seit längerem nutzt der Kreisverband der AfD Oldenburg/Ammerland das Lokal „Gesellschaftshaus bei Meyer“ für Veranstaltungen. Trotz spontanen Protesten von Aktivst*innen, fand am 16 März 2017 ein weiterer Stammtisch im Gesellschaftshaus statt. Spätestens hier muss dem Wirt klar gewesen sein, wen er beherbergt. In der Vergangenheit mietete sich der Kreisverband schon öfter unter falschem Vorwand in Lokalitäten ein, weil viele Gaststättenbetreiber*innen ihnen ihre Räume verwehrten. Vor diesem Hintergrund ist es besonders verwerflich, dass Herr Meyer sein Lokal für die Organisierung von Neofaschist*innen vermietete um daran zu verdienen. Anfang dieses Jahres, am 27 Januar postete die AfD Wilhelmshaven Bilder von einem Treffen mit dem ehemaligen niedersächsischen AFD-Landesvorsitzenden Armin Paul Hampel, der dem völkischen Flügel angehört, welches erneut im Gesellschaftshaus Meyer stattfand.

Weder in Oldenburg noch woanders nehmen wir dies hin. Diese Rechnung wird weder für die AfD, noch für ihre Unterstützer*innen aufgehen, also lasst uns diese Vorgänge bekannt machen.

Kommt daher alle am 31.03 um 15 Uhr zum Pferdemarkt, um gemeinsam vor das Gesellschaftshaus Meyer zu ziehen.

Kein Raum für Neofaschist*innen – Für eine solidarische Gesellschaft!

Abgesagt: Spontandemo Aufruf der Gruppe 2000booom

Update: Die Demo ist aus organisatiorischen Gründen abgesagt!

Auch wenn die Silvester-Veranstaltung der Holocaustleugnerin Imke Barnstedt abgesagt wurde, reicht dieser kleine Erfolg nicht aus! Deshalb rufen wir, die Gruppe 2000booom, zu einer Spontandemo auf.
Es ist im Jahr 2017 genug Scheiße passiert die wir anprangern. Ob nun eine AfD-Fraktion im Bundestag, steigende Repressionen gegen linke Strukturen, Angriffe auf emanzipatorische Errungenschaften oder immer offener auftretender Antisemitsmus. Jeder Punkt ist für sich schon Anlass genug auf die Straße zu gehen. Deshalb lasst uns die Absage Barnstedts nutzen, um unseren emanzipatorischen Anliegen ein letztes mal in diesem Jahr Raum zu verschaffen.
Kommt dafür am 31.12 um 17.30 Uhr zum Cäcilienplatz. Bringt eure Freund_innen, alles was leuchtet und Konfetti mit. Wir werden mit einer lauten und festlichen Demo in Oldenburg ins neue Jahr starten.
Für queerfeministische Interventionen, konsequenten Antifaschismus und eine solidarische Gesellschaft!

Die Nummer des EAs: 015777736693

Update: Die Demo ist aus organisatiorischen Gründen abgesagt!

Berliner Zimmer: Aktueller Stand

Nach mehreren Pressemitteilungen und Statements (Asta der Uni Oldenburg, Hochschulgruppe der Oldenburger Jusos, Oldenburger Rundschau, demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg, antifa.elf Oldenburg) und einem Protestaufruf sieht es momentan nicht danach aus, dass die geplanten Veranstaltungen der Oldenburger Holocaustleugnerin Imke Barnstedt an diesem Samstag und Sonntag stattfinden sollen. Im Online-Terminkalender der Nordwestzeitung findet sich ein Hinweis auf die Absage der Veranstaltung. Die Homepage des Berliner Zimmers war zwischenzeitlich nicht erreichbar. Mittlerweile ist sie wieder online, ein Hinweis auf die am Wochenende geplanten Vorstellungen ist dort aber nicht mehr zu finden.


Werbung für eine Holocaustleugnerin mit Hinweis auf die Absage der Veranstaltung
Quelle: Online-Veranstaltungskalender der Nordwestzeitung


Wir verzichten daher an diesem Samstag auf den geplanten Protest in der Roggemannstraße. Die Lage ist aber weiterhin nicht eindeutig. Eine scheinbare Absage nach außen, um die Veranstaltung ohne Protest durchführen zu können, ist zumindest nicht hundertprozentig auszuschließen. Sollten sich neue Informationen ergeben, werden wir sie auf dieser Seite und beim Antifa-Infoportal auf Facebook veröffentlichen. Es lohnt sich also, regelmäßig nachzuschauen und am Wochenende spontan und flexibel zu sein.

Imke Barnstedt keine Bühne geben!

Die nationalsozialistische Holocaustleugnerin Imke Barnstedt betritt demnächst wiedereinmal die Bühne. Seit Jahren betreibt die Neonazi-Funktionärin in der Roggemannstraße 31 eine Kleinstbühne, dass sogenannte „Berliner Zimmer“. Wenn sie nicht gerade wieder ihre „Kunst“ zum Besten gibt, ist Barnstedt in diversen politischen Gruppen aktiv.

Einzige Prämisse: Die Gruppen müssen durch und durch menschenverachtend sein. So war die Schauspielerin unter anderem schon in einem Unterverein des verbotenen Holocaustleugner Verein „Collegium Humanum“ aktiv. Gemeinsam mit dem ehemaligen „RAF“-Aktivisten, Neonazi und Holocaustleugner Horst Mahler hielt sie beispielsweise ein Transparent mit der Aufschrift „Die Lüge vernichtet sich selbst“ in die Höhe.

Ihr Bühnenprogramm ist zudem keineswegs unpolitisch. Schwerpunkt ist dieses Jahr der Kirchenreformer und Antisemit Martin Luther. Ein Blick auf den Ankündigungstext lässt kaum eine kritische Intention von Barnstedt erwarten:


Dieser kleine Ausschnitt aus der Ankündigung zum Theaterstück.

Jeder Punkt für sich genommen spricht schon für eine kritische Intervention gegen Barnstedt.

Kommt daher alle an diesem Samstag, den 25.11.2017 um 19:00 Uhr, in die Roggemanstraße 31 und gebt den Nazis keine Bühne!