Archiv für August 2019

Die Homezone der Neo-faschist*innen! AfD wieder zu Gast im „Gesellschaftshaus Bei Meyer“!

Mittwoch den 07. August 2019 gab es wieder ein Stelldichein im kleinem Kreise. Ungefähr 10 Personen trafen sich in den Abendstunden in der Gaststätte, unter ihnen Gerhard Vierfuß, Enno Samp, Andreas Vonderach und Christa Zimmermann. Ob es sich dabei um ein Treffen der AfD handelt, ist hierbei allerdings unklar. Sämtliche beteiligte Personen sind auch im völkischen „Oldenburger Kreis“ aktiv. Gut möglich, dass es sich hier um ein Treffen des „Kreis“ handelte. Dem Anschein nach gab es an diesem Abend keinen weiteren Geschäftsbetrieb. Hatte das Lokal ausschließlich geöffnet um diesen Rassist*innen eine Unterredung zu ermöglichen? Das Gesellschaftshaus bei Meyer bleibt weiterhin die einzige Gaststätte in Oldenburg, die sich lieber an der AfD und anderen Rassist*innen bereichern möchten. Die Gründe hierfür gehen aber wohl über den finanziellen Aspekt hinaus.

Auch wenn die Betreiber*innen es gelegentlich leugnen wissen sie ganz genau wen sie zu Gast haben und in einer misslichen Lage unterstützen. Das braucht sich keiner der couragierten Gäste, die das Peronal im guten Glauben ansprechen, mehr erzählen lassen. Es gilt den öffentlichen Druck gegen die AfD und ihre Unterstützer*innen aufrecht zu erhalten und zu steigern.


Gerhard Vierfuß vor dem Gesellschaftshaus Meyer


Die Betreiber des Gesellschaftshauses im Eingangsbereich des Hauses

Protest am „Gesellschaftshaus bei Meyer“ erneut scheitert die das Versteckspiel der AfD

Am 20.06.2019 trugen ca. 15 engagierte Antifaschist*innen ihren Protest gegen die AfD bis vor die Tür des „Gesellschaftshaus bei Meyer“ . Warum dort? Das Gasthaus Meyer stellte schon all zu oft seine Räume der AfD zu Verfügung und auch an diesem Tag war ein nicht öffentlich angekündigter Stammtisch geplant.

Der Oldenburger Ableger der neofaschistischen Partei hatte auch an besagtem Donnerstag Ende Juni verdeckt zum Stammtisch in die Nadorster Str. 120 geladen. Antifaschistische Aktivist*innen entrollten daraufhin Transparente und verteilten Flugblätter. Von der überwiegenden Mehrheit der Passant*innen wurde der Protest positiv aufgenommen. Dafür waren die ankommenden Anhänger*innen der AfD umso verärgerter, als sie die Antifaschist*innen erblickten.
Einige von ihnen nahmen aufgrund der Proteste den Hintereingang, andere zogen den Weg durch die Eingangstür in schimpfender Wutbürger*innenmanier vor.
Nach einigen Minuten war auch die Polizei vor Ort. Die Wirtin verweilte nur kurz draußen, um sich nicht weiter für Unterstützung der Rassist*innen rechtfertigen zu müssen. Die ganze Zeit über kamen AfDler*innen, andere Gäste und Protesttierende an oder verließen denn Ort des Geschehens. Nach ungefähr einer Stunde wurde der Protest beendet.

Über den Tag hinaus bleibt festzuhalten: Das„Gesellschaftshaus bei Meyer“ bleibt weiterhin der Rückzugsraum der AfD Oldenburg.
Der strategische Umgang der Inhaber*innen scheint lediglich die Wogen glätten, aber insgeheim weiter an den Rassist*innen verdienen zu wollen, sobald der öffentliche Fokus verschwunden ist. Da dies seit längerem nicht passiert, können wir darüber hinaus noch ein anderes Fazit ziehen: Die Rassist*innen der AfD können sich weiterhin weder unbeobachtet noch ungestört in Oldenburg organisieren.

Fotos des Tages gibt es bei Nutshell Fotografie.

Nachtrag: Kurze Zeit später gab es Meldungen über einen AfD Stammtisch an einer Oldenburger Schule. In der Ankündigung hieß es auch, dass die AfD wegen der letzten Proteste das „Gesellschaftshaus bei Meyer“ als Treffpunkt verloren habe. Inwieweit diese Information (unabhängig vom nicht existenten AfD Stammtisch) zutrifft, wird sich zeigen.