Archiv für November 2017

Berliner Zimmer: Aktueller Stand

Nach mehreren Pressemitteilungen und Statements (Asta der Uni Oldenburg, Hochschulgruppe der Oldenburger Jusos, Oldenburger Rundschau, demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg, antifa.elf Oldenburg) und einem Protestaufruf sieht es momentan nicht danach aus, dass die geplanten Veranstaltungen der Oldenburger Holocaustleugnerin Imke Barnstedt an diesem Samstag und Sonntag stattfinden sollen. Im Online-Terminkalender der Nordwestzeitung findet sich ein Hinweis auf die Absage der Veranstaltung. Die Homepage des Berliner Zimmers war zwischenzeitlich nicht erreichbar. Mittlerweile ist sie wieder online, ein Hinweis auf die am Wochenende geplanten Vorstellungen ist dort aber nicht mehr zu finden.


Werbung für eine Holocaustleugnerin mit Hinweis auf die Absage der Veranstaltung
Quelle: Online-Veranstaltungskalender der Nordwestzeitung


Wir verzichten daher an diesem Samstag auf den geplanten Protest in der Roggemannstraße. Die Lage ist aber weiterhin nicht eindeutig. Eine scheinbare Absage nach außen, um die Veranstaltung ohne Protest durchführen zu können, ist zumindest nicht hundertprozentig auszuschließen. Sollten sich neue Informationen ergeben, werden wir sie auf dieser Seite und beim Antifa-Infoportal auf Facebook veröffentlichen. Es lohnt sich also, regelmäßig nachzuschauen und am Wochenende spontan und flexibel zu sein.

Imke Barnstedt keine Bühne geben!

Die nationalsozialistische Holocaustleugnerin Imke Barnstedt betritt demnächst wiedereinmal die Bühne. Seit Jahren betreibt die Neonazi-Funktionärin in der Roggemannstraße 31 eine Kleinstbühne, dass sogenannte „Berliner Zimmer“. Wenn sie nicht gerade wieder ihre „Kunst“ zum Besten gibt, ist Barnstedt in diversen politischen Gruppen aktiv.

Einzige Prämisse: Die Gruppen müssen durch und durch menschenverachtend sein. So war die Schauspielerin unter anderem schon in einem Unterverein des verbotenen Holocaustleugner Verein „Collegium Humanum“ aktiv. Gemeinsam mit dem ehemaligen „RAF“-Aktivisten, Neonazi und Holocaustleugner Horst Mahler hielt sie beispielsweise ein Transparent mit der Aufschrift „Die Lüge vernichtet sich selbst“ in die Höhe.

Ihr Bühnenprogramm ist zudem keineswegs unpolitisch. Schwerpunkt ist dieses Jahr der Kirchenreformer und Antisemit Martin Luther. Ein Blick auf den Ankündigungstext lässt kaum eine kritische Intention von Barnstedt erwarten:


Dieser kleine Ausschnitt aus der Ankündigung zum Theaterstück.

Jeder Punkt für sich genommen spricht schon für eine kritische Intervention gegen Barnstedt.

Kommt daher alle an diesem Samstag, den 25.11.2017 um 19:00 Uhr, in die Roggemanstraße 31 und gebt den Nazis keine Bühne!

Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Bundesparteitag der AfD

Die antifaschistische Mobilisierung gegen den Bundesparteitag der AfD in Hannover läuft auf Hochtouren. Um sich auch in Oldenburg auf den neuesten Stand zu bringen und eine gemeinsame Anreise zu besprechen, gibt es eine Informations- und Mobilisierungsveranstaltung und zwar am

Donnerstag, 23.November 2017 um 19.00 Uhr im Alhambra (Herrmannstraße 83, Oldenburg)

Erstmals seit 1953 sitzen mit der AfD wieder offene Nazis und Faschisten als Partei im Bundestag. Für sie bedeutet das nicht nur Hunderte von MitarbeiterInnen-Stellen, Stimmen in Ausschüssen und öffentliche Aufmerksamkeit, sondern auch viel Geld. Ihr Bundesparteitag, der am 2. Dezember in Hannover im HCC Kongresszentrum stattfinden wird, ist die erste Zusammenkunft der AfD seit ihrem Einzug in den Bundestag. Auf diesem Bundesparteitag wird die politische Agenda von Weidel, Gauland und ihrer Fraktion für die nächsten vier Jahre bestimmt. Wir werden diese Zusammenkunft nicht ohne Widerstand stattfinden lassen und den AfD-Delegierten in Hannover keine Ruhe gönnen.

Kommt zur NIKA-Mobi-Veranstaltung in Oldenburg und am 2.12. mit uns nach Hannover!

Nationalismus ist keine Alternative!

Mehr Infos: https://nationalismusistkeinealternative.net